Anwendung von Flüssigböden

Die Planung mit der Flüssigbodentechnologie und deren konsequente, auf die speziellen Baustellengegebenheiten abgestimmte Umsetzung ermöglicht wirtschaftliches, dauerhaftes und umweltrelevantes Bauen. Flüssigbodeneinsatz minimiert Transport- und Deponiekosten, Baustellenabläufe werden gestrafft und das Schadenspotenzial bei Einbau und Nutzung gegenüber herkömmlichen Bauweisen minimiert.

Darüber hinaus ist der Einsatz von Flüssigboden überall dort relevant, wo Lage und Menge von Medienleitungen die herkömmliche lagenweise Verdichtung mit entsprechendem Gerät nicht oder nicht in der geforderten Qualität zulassen, wo baugrubennahe Bausubstanz durch Vibrationen von Verdichtungsgeräten geschädigt werden kann oder beispielsweise beim innerstädtischen Bauen der Lärmschutz eine wichtige Rolle spielt.

Flüssigböden sind vielseitig anwendbar – von der Bodenverbesserung bis zum Hinterfüllen von Bauwerken. Im kommunalen Tiefbau helfen Flüssigböden, Bauzeiten zu verkürzen und Schäden zu vermeiden. Bei der Herstellung von Flüssigböden werden im Sinne der Kreislaufwirtschaft in der Region gewonnene Böden oder Recycling Baustoffe verwendet.

Vorteile qualitätsgesicherter Flüssigböden:
  • Verringerung von Bodenaushub durch Optimierung der Arbeitsräume und schmalere Leitungsgräben
  • hohlraumfreie Verfüllung von Leitungspaketen oder Einbauteilen
  • Minimierung von Schäden an Leitungen und Fahrbahnen durch die Vermeidung nachträglicher Setzungen
  • Vermeidung erschütterungsbedingter Schäden an angrenzenden Bauwerken, da keine Verdichtungsgeräte nötig sind
  • einstellbare Wiederaushubfähigkeit
  • schneller Baufortschritt und körperlicher Entlastung des Baupersonals
  • minimierter Personaleinsatz
  • Vermeidung von Staub-, Lärm- und Schadstoffemissionen
  • Schonung von natürlichen, endlichen Ressourcen im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes durch den Einsatz von regionalen Aushubböden und Recyclingbaustoffen